Verein für Heimatpflege Wenighösbach

… zusammen stark für unsere Heimat!

8. Juli 2016
von Heimatpfleger
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Schulgebäude in der St.Barbara Straße

8. Juli 2016
von Heimatpfleger
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Platz in der Ortsmitte

9. Januar 2016
von Heimatpfleger
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2015 ein aktives Jahr!

Das Jahr 2015 war für unseren Verein sehr aktionsreich und wir konnten unseren Verein und unsere Arbeit einem großen Publikum präsentieren.

Am 19.06. veranstalteten wir erstmals eine Sonnwendfeier auf dem Münchberg mit einfacher Bewirtung und einem großen Sonnwendfeuer. Leider kamen aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht ganz so viele Besucher wie erwartet – aber dies tat der Veranstaltung keinen Abbruch. Höhepunkt war ohne Frage das große Sonnwendfeuer, um dass sich die Besucher dann gruppierten und den Abend ausklingen ließen. Aufgrund der wundervollen Atmosphäre am Feuer und der positiven Resonanz der Besucher haben wir uns entschieden, diese Veranstaltung nun regelmäßig anzubieten. Das bedeutet, dass wir jedes Jahr am Freitag vor der Sonnenwende auf dem Münchberg anzutreffen sind – der Termin ist leicht zu merken, denn zum gleichen Zeitpunkt findet das Eröffnugsfeuerwerk zum Aschaffenburger Volksfest statt. Dieses ist übrigens super vom Münchberg aus zu beobachten.

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Am 25.07. präsentierten wir unseren Verein dann zusammen mit dem Kulturverein Hösbach und dem Spessartbund in Hösbach zu „Kulinarik und Dialekt“ – einer Veranstaltung rund um das Thema regionale Küche und Sprache. Ein buntes Rahmenprogramm sorgte für Kurzweil. Wir sorgten für den kulinarischen Höhepunkt auf dem Fest mit Blitzkeil, Quellkrumbern mit hausmacher Wurst oder Hering oder einfach nur Handkees mit Musik. Auch hier sorgte jedoch das außerordentlich schlechte Wetter dafür, dass relativ wenig Besucher auf den Marktplatz gefunden hatten. Die Sturmböen hatten es den Ausstellern sehr schwer gemacht, die Zelte einigermaßen sicher zu verankern und so gingen beim Aufbau bereits einige Zelte und Pavillons zu Bruch.

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Im Rahmen der Veranstaltung „Kulinarik und Dialekt“ haben wir auch unser kleines Kochbuch angeboten, welches wir zu diesem Termin fertigstellen konnten. Mittlerweile sind so gut wie alle Exemplare vergriffen – wir können aber auf Wunsch jederzeit welche nachbestellen. Vor gut 130 Jahren, im Jahr 1884, schrieb Georg Andreas Staab, damals schon seit 24 Jahren Bürgermeister des Dörfchens Wenighösbach, unter dem Titel: „Supp, Gemüs und Fleisch“ eine heute noch sehr interessant und kurzweilig zu lesende Sammlung von 89 Rezepten nieder. Dieses Buch haben wir aus dem Sütterlin übertragen und liebevoll neu aufgelegt. Sollte hier bedarf bestehen, dann bitte mit Stefan Sauer in Verbindung setzen.

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Adventsscheune 2015

Am 28.11. – dem Samstag vor dem 1.Advent war es wieder soweit, wir eröffneten zum zweiten Mal die Adventsscheune. Die weihnachtlich geschmückte Scheune wurde gemütlich beheizt und es gab Kaffee und Kuchen sowie etwas später auch heiße Fleischwurst und heißen Apfelwein. Auch diese Veranstaltung werden wir zukünftig regelmäßig anbieten und freuen uns schon über viele Besucher im Jahr 2016!

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Allen Helfern möchten wir auf diesem Wege für ihren Einsatz danken. Allen Besuchern und Unterstützer unseres Vereines ebenfalls ein herzliches Dankeschön und auf ein neues, produktives Jahr 2016!

20. Juni 2015
von Heimatpfleger
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Sonnwendfeier – trotz Regen ein Erfolg!

Dieses Jahr haben wir die erste Sonnwendfeier auf dem Münchberg veranstaltet. Die extreme Trockenheit machte uns wegen der akuten Waldbrandgefahr zuerst etwas Sorgen . Groß war die Erleichterung, dass es dann den Tag davor regnete. Leider rissen die Schauer jedoch nicht ab, so dass einmal mehr eine unserer Veranstaltungen ins Wasser zu fallen drohte.

Nach einigen kräftigen Regengüssen blieb es jedoch für den Rest des Abends trocken und es gelang uns, den Holzstapel erfolgreich anzuzünden, obwohl er komplett durchnässt war.

Alle Teilnehmer waren von dem großen Feuer beeindruckt und ließen sich die Steaks und Bratwürste vom Holzkohlegrill schmecken. Sehr gut war auch das Feuerwerk in Aschaffenburg zu sehen!

Wir freuen uns, Euch bereits heute zu unserer 2.Sonnwendfeier im Jahr 2016 einzuladen. Es bleibt bei dem gleichen Termin! Freitag vor Sommeranfang, wenn in Aschaffenburg das Volksfest mit einem Höhenfeuerwerk eröffnet wird.

Herzlichen Dank an alle Helfer und allen, die uns trotz des ungemütlichen Wetters auf dem Münchberg besucht und unterstützt haben!

Hier geht es zur Bildergalerie mit allen Fotos der Sonnwendfeier.

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1. Juni 2015
von Heimatpfleger
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Sonnwendfeier auf dem Münchberg

Am 19.Juni findet ab 19:00 Uhr auf dem Münchberg eine Sonnwendfeier statt. Hierzu lädt der Verein für Heimatpflege alle Ortsbewohner und Interessierte auf das herzlichste ein. Wie es sich für eine Sonnwendfeier gehört, werden wir natürlich auch ein Feuer abbrennen. Das wird eine Attraktion für Groß und Klein und sollte sich niemand entgehen lassen!Plakat_klein

Für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt. Es werden hausgemachte Bratwürste und würzige Steaks frisch auf dem Holzkohlegrill zubereitet und im knusprigen Brötchen serviert. Natürlich gibt es auch eine umfangreiche Auswahl an frisch gekühlten Getränken. Wer möchte kann dann etwas später die Gelegenheit nutzen und das Höhenfeuerwerk in Aschaffenburg, welches traditionell zur Eröffnung des Volksfestes abgebrannt wird, von unserem Panoramaplatz aus beobachten. Danach können wir gemeinsam, rund um das Feuer sitzend, den Abend ausklingen lassen. Wir möchten die alte Tradition der Sonnwendfeiern wieder aufleben lassen und freuen uns schon darauf, gemeinsam mit Euch den Beginn der Sommerzeit mit ihren langen Tagen und kurzen Nächten zu feiern. Vielen Dank bereits im Voraus, dass Ihr uns durch Euren Besuch dabei unterstützt!

25. Mai 2015
von Heimatpfleger
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Kulinarik und Dialekt

In Zusammenarbeit mit dem Spessartbund, wird der Kulturverein Hösbach die diesjährige „Kultnacht auf dem Marktplatz“ unter ein neues Motto stellen.

Dieses Mal wird „Neuland“ beschritten und eine kulinarische und mundartliche Präsentation des Spessarts geboten: Am Samstag, 25. Juli 2015, stellt der VKultnacht15[1]Kulturverein unseren Heimatraum dar – und zwar unter dem Motto „Kulinarik und Dialekt“.

Das Bühnenprogramm umfasst mundartliche Textbeiträge und Musikdarbietungen bekannter Akteure aus der Region, z.B. Lore Hock (aus Waldaschaff), Schmitte-Karl (aus Volkersbrunn), die Hammelbourghs (aus Rottenberg/Hösbach), Silvia Ludwig „un Nocheboor“ (aus Frammersbach), „Rust never sleeps“ (aus Sailauf)…

Für die Gaumenfreuden werden den Gästen kulinarische Spezialitäten aus dem Spessart angeboten, wie z.B. Spessart-Forellen, der Original-„Spessart-Flatscher“, Kochkäse mit Wildkräutern, sowie historische Gerichte. Dazu gibt es Ebbelwoi aus dem Aschafftal, Bier von verschiedensten Spessart-Brauereien und Frankenwein.

Die Veranstaltung beginnt um 16.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Tiefgarage unter dem Marktplatz ist bis 1.00 Uhr geöffnet, das Parken ist kostenlos.

Wir, der Verein für Heimatpflege Wenighösbach, werden unsere Kollegen vom Kulturverein Hösbach tatkräftig unterstützen und zur Veranstaltung ein historisches Gericht zubereiten. Was genau, wird noch nicht verraten! Zeitgleich soll unser in Arbeit befindliches Kochbuch fertig werden, so dass wir dieses an unserem Stand mit anbieten können.

Wir sind sicher, diese Veranstaltung bietet für jeden Gaumen und für jedes Ohr etwas ganz besonderes und würden uns freuen, wenn Sie den Kulturverein Hösbach und uns mit Ihrem Besuch unterstützen würden.

Wir wünschen bereits jetzt gute Unterhaltung und viel Spaß!

22. März 2015
von Heimatpfleger
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Kirchgang der Ortsvereine

Jedes Jahr treffen sich die Wenighösbacher Ortsvereine zum gemeinsamen Kirchgang. Auch heute war es wieder soweit.

Gemeinsam mit den Jochbachtalern zogen wir zur Kirche.

Nach dem Gottesdienst gedachten wir den verstorbenen Mitgliedern am Kriegerdenkmal vor der Kirche.

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Danach zogen alle mit zünftiger Marschmusik, aufgespielt von den Jochbachtalern, ins „Unterdorf“ zur Gaststätte zum Ochsen.

[youtube http://youtube.com/watch?v=PG3v_QA3oqM]

Dort gab es den traditionellen Frühschoppen mit Blasmusik, guter Laune und speziell zur Fastenzeit gebrautem Augustiner Bier.

21. März 2015
von Heimatpfleger
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Aktion Sauberer Landkreis 2015

Das Wetter hat mitgespielt und die „Aktion Sauberer Landkreis“ wurde ein voller Erfolg. Weit über 100 Freiwillige haben daran teilgenommen und wieder säckeweise Unrat eingesammelt, der durch rücksichtslose „Mitbürger“ einfach in unserer Heimat in Wald und Flur entsorgt wurde.

Nicht nachvollziehbar ist das ungesetzliche und unverantwortliche Entsorgen von Müll in der Landschaft alleine schon deswegen, weil es für alle verschiedenen Anteile des in dieser Aktion gesammelten Unrates geeignete, kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten gibt.

Bei einem zünftigen Imbiss im Bauhof Hösbach bedankte sich der 2. Bürgermeister Manfred Herold dann auch bei allen Helfern und hob die rege Beteiligung der Ortsvereine hervor. Die Vereinsarbeit lohne sich auch in dieser Hinsicht meinte er.

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Imbiss für die freiwilligen Helfer im Bauhof

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Eines der vollbeladenen Transportfahrzeuge

Wer sich darüber Informieren möchte was man wo entsorgen kann, findet hier die entsprechenden Links:

Recyclinghof Hösbach

Abfallkalender für Wenighösbach

Abfall ABC – wo bringe ich was hin?

Abfälle verwerten/beseitigen – das wichtigste in Kürze

 

Theo Diel

18. März 2015
von Heimatpfleger
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Nachruf Theo Diel

Im Alter von 87 Jahren verstarb am 1. März 2015 in seiner Wahlheimat Bruchsal der Bildhauer Theo Diel.

Theo Diel wurde am 17. 11. 1927 in Wenighösbach im Haus Nr. 31, heute Kahlgrundstraße 3, geboren, wo seine Eltern Ignaz und Luzia Diel, geb. Wagner, eine kleine Landwirtschaft betrieben.

Bereits während seiner Schulzeit zeigte sich die künstlerische Begabung von Theo Diel.
Nach seiner Schulentlassung wurde er jedoch wie viele seines Alters noch als junger
Mensch zur Wehrmacht eingezogen und nur wenig später an der Ostfront eingesetzt.

In den Wirren des II. Weltkrieges geriet er schließlich in Schleswig-Holstein in britische Kriegsgefangenschaft.
Während der Zeit seiner Gefangenschaft erkrankte er so schwer, dass er nach Hause entlassen wurde.

Nach seiner Genesung verließ er das elterliche Anwesen. Um seiner künstlerischen Neigung nachgehen zu können, besuchte er zunächst die Holzschnitzschule in Bischofsheim in der Rhön.
Hier eignete er sich die Grundlagen, das Rüstzeug für sein späteres Wirken als Bildhauer an. Wesentlich erweiterte Kenntnisse und Fähigkeiten konnte er sich danach bei dem Karlsruher Bildhauer Professor Emil Sutor erwerben, der ihn als Meisterschüler annahm und unterrichtete.

Der Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens verlagerte sich nun mehr und mehr auf die Fertigung von Bronze -bzw. Steingüssen, auch wenn er nach wie vor die Kunst des Holzschnitzens ausübte.

Bestärkt durch die überaus positive Resonanz, die seine Werke fanden, fasste er 1954 den Entschluss, sich in Bruchsal als frei schaffender Künstler selbstständig zu betätigen.

In der geräumigen Fabrikationshalle einer ehemaligen Seifenfabrik richtete er sein Atelier ein, hier konnte er kleinere Gips- oder Steingüsse anfertigen oder auch Wachsmodelle für spätere Güsse erstellen. Seine ersten Werke waren Bildstöcke, die er hier im Steingussverfahren erstellte. Seine großformatigen Bronzegüsse wurden dagegen in diversen Gießereien realisiert.

Lausbubenbrunnen

Lausbubenbrunnen – Foto: Manfred Hattenkerl

Sein wohl bekanntestes Werk in Bruchsal, der „Lausbubenbrunnen“, entstand 1986. Kunstwerke im öffentlichen Raum bildeten indes nicht den Schwerpunkt seines Schaffens. Der weitaus überwiegende Teil seiner Kunstwerke stellt Motive aus dem sakralen Bereich dar, so auch in seinem Heimatort Wenighösbach, dem er bis zu seinem Tod eng verbunden blieb.

Erwähnt seien hier nur die Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege, das Kruzifix am Friedhof, das Kreuz an der Aussegnungshalle, ein Bronzeguss der Kirchenpatronin St.-Barbara und verschiedene Grabdenkmäler.

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Daneben finden sich aber auch an einigen privaten Gebäuden sowie dem 1966 fertiggestellten neuen Schulhaus in Wenighösbach Zeugnisse seines Schaffens.

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Sein Elternhaus blieb bis wenige Jahre vor seinem Tod sein Refugium. In der bescheidenen Wohnung in der Kahlgrundstraße fühlte er sich zeitlebens wohl.
Als es seine Gesundheit noch erlaubte, sah man ihn oft mit seinem „Markenzeichen“, einer dunklen Baskenmütze, im Dorf spazieren gehen.Theo_Diel_Friedhof

Am sechsten März 2015 wurde Theo Diel nahe des von ihm geschaffenen Kruzifixes auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde beigesetzt.
Mit Theo Diel verliert sein Heimatdorf einen großartigen Künstler dem es gelang, in der klaren, manchmal bis auf das Äußerste reduzierten Form seiner Werke Harmonie und Würde, zugleich aber auch Eleganz und Leichtigkeit zum Ausdruck zu bringen.

 

 

 

Bildergalerie: Ausstellung mit Werken Theo Diels anlässlich des Dorffestes 2006

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Links mit weiteren Informationen zu Theo Diel:

Stadtwiki Karlsruhe Informationen, Fotos und weiterführende Links zu Theo Diel

Bürgerstiftung Bruchsal – Beitrag zur Herausgabe der Broschüre zum Leben und Wirken von Theo Diel

 

Foto: Manfred Hattenkerl

Foto: Manfred Hattenkerl

15. März 2015
von Heimatpfleger
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Der Lohn des Fleißes, Erdkröten Sammelaktion 2014

Naturliebhaber erinnern sich sicher noch an die schlimmen Bilder die sich vor dem Aufstellen der Kröten Schutzzäune auf der AB 10 darboten.

Wie kam es dazu?

Nach der Errichtung des Angelsees Ende der 1990er Jahre strömten die Erdkröten aus ihren zum Teil weit entfernten Habitaten zu einem neuen, perfekten Laichgewässer.

Doch eine schier unüberwindliche für Tausende von ihnen tödliche Barriere, bildete dabei die AB 10.

Zwei Krötentunnels, die daher beim Ausbau der Straße für eine beträchtliche Summe Geldes eingerichtet wurden, nahmen die Erdkröten offenbar nur in begrenztem Umfang an. Sie laichten nun, wie bisher, in den Feuchtgebieten am Fuße des Münchbergs, wurden aber dadurch jahrelang nicht mehr in großer Zahl überfahren.

Doch nach einigen Jahren hatten die Erdkröten einen vermeintlichen Ausweg gefunden und überquerten jetzt oberhalb und unterhalb der Schutzvorrichtungen die Straße. Für Hunderte von ihnen blieb es allerdings nur bei dem Versuch, sie wurden Opfer des dichten Straßenverkehrs.

Dieser unhaltbare, jedoch einige Zeit andauernde Zustand, wurde 2014 durch die Errichtung von Schutzzäunen endlich abgestellt.

Viele fleißige Hände sammelten in der Münchwiese entlang der AB 10 in der letztjährigen Aktion über 1500 Erdkröten

und brachten sie dann sicher über die viel befahrene Straße zu ihren Laichplätzen im Angelsee.

Hunderte Erdkröten wurden so vor dem sicheren Tod bewahrt.

Das erfreuliche Ergebnis zeigte sich wenige Wochen später, abertausende Kaulquappen schwammen in dichten Schwärmen im See umher.

Man darf gespannt darauf sein, ob oder wie sich das auf das Diesjährige Sammelergebnis auswirken wird.

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